Physikalische Versuche mit Wasser
Filed Under (Physikalische Versuche) by Redakteur on 17-06-2010
Die Physik lebt von Versuchen, was vor allem für Schüler den Unterricht wenigstens halbwegs spannend macht, bei all der Theorie, die sie durchnehmen müssen. Lernen mit Anschauungsmaterial ist sehr wichtig, denn hier bleibt das meiste im Kopf hängen. Die einfachsten physikalischen Versuche mit Wasser nehmen Kinder schon in den ersten vier Klassen durch. Man untersucht dabei ohne Fachbegriffe und Formeln die verschiedensten Dinge. Was schwimmt im Wasser, was nicht? Es sind zum Teil Tatsachen, die komplizierte Hintergründe haben, so wie zum Beispiel die unterschiedliche Dichte von Substanzen. Das den Kleinen zu erklären, führt zu weit. Zumindest aber wissen schon Drittklässler, dass Öl auf Wasser schwimmt, weil es „leichter“ ist, als das Wasser selbst. Auch Holz wird auf die Wasseroberfläche gelegt und die Kinder sehen gebannt zu, ob es untergehen wird, oder nicht.
Verdrängung ist ein weiteres Thema. In einem Gefäß ist ein Liter Wasser. Wie hoch steigt der Pegel im Messglas, wenn nun ein Hohlkörper, zum Beispiel ein Rohr ins Wasser getaucht wird? Natürlich hat der Lehrer das gleiche Gefäß auch noch einmal mit einem verschlossenen Boden in der Hinterhand. Schwupps, steigt das Wasser gleich viel höher. Die Kinder fragen und bekommen Antworten, müssen manchmal aber auch selbst ergründen. Neben kleineren Versuchen mit Taschenlampenbirnen und Batterien, die dazu dienen, einen einfachen Stromkreislauf zu erforschen, gibt es also schon in den niedrigen Jahrgängen an den Schulen physikalische Versuche auf einfachem Niveau. Später werden die Themengebiete ausgeweitet, die Formeln errechnet und schwierigere Versuche durchgeführt. Das kann sehr spannend sein und weckt in manchem Schüler die frühe Begeisterung für sein späteres Berufsleben.
